Weg nach Mariazell

4. bis 6. Juni 2021

28 Wallfahrerinnen und Wallfahrer im Alter zwischen 10 und 70 Jahren machten sich am Freitag, den 4. Juni, auf den Weg nach Mariazell. Mit totalem Wetterglück am ersten Tag führte unser Weg zunächst über Araburg, Kieneck und Unterberg nach Rohr im Gebirge.

Von dort ging es am nächsten Tag über die Kalte Kuchl weiter nach St. Ägyd. Während wir dort mit lediglich 3 Tropfen Regen gut ankamen, sah man, wie es im Nachbartal nur so schüttete.

Am dritten Tag marschierten wir in aller Herrgottsfrühe aufs Gscheid und kamen rechtzeitig zum Mittagessen zur „Wuchtlwirtin“. Einzig am Hubertussee erfrischte uns ein kleiner Regenguss. Aber bis wir am Habertheuer Sattel angekommen waren, war dieser auch schon wieder vorbei. So ging es frohen Mutes über den Sebastianiweg hinein nach Mariazell.

Schritte ins Leben

Die Impulse während der heurigen Wallfahrt gaben Anregungen zu „Schritten ins Leben“ – angefangen von Verzeihen über Verwandlung, Liebe, Heilung und Freude bis zur Gottverbundenheit (angelehnt an ein Büchlein von Anselm Grün, ausgehend von den sieben letzten Worten Jesu am Kreuz und von den Osterworten).

So kamen wir nicht nur dem äußerlichen, sondern auch dem innerlichen Ziel näher.

Aber neben dem Gebet stärkte uns auch die gute Gemeinschaft, manches tiefe oder fröhliche Gespräch, g'schmackiges Essen auf der Hütte oder im Quartier, das saftige Grün der Natur und so manche Banane aus dem Begleitauto.

Die Abschlussmesse feierten wir gemeinsam mit der Salesianischen Jugendbewegung mit toller Musik, einer begeisternden Predigt und viel gegenseitiger Freude über einander.

Danach standen schon Abholer/innen bereit, die uns mit Autos zurück nach Wien brachten. Herzlichen Dank dafür. Neben der einen oder anderen Blase spürten wir auch manche Muskeln, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie haben. Aber viel mehr nehmen wir schöne Erinnerungen mit – und einen „Applaus mit Begeisterung“, den wir von den Salesianern gelernt haben.

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