5. Fastenimpuls – Übungsweg der Freude
Denken Sie auch manchmal „Warum immer ich?“ Oder „Warum muss ich immer alles alleine machen?“ Oft haben wir das Gefühl, alles hängt an uns, alles hängt von uns ab.
Denken Sie auch manchmal „Warum immer ich?“ Oder „Warum muss ich immer alles alleine machen?“ Oft haben wir das Gefühl, alles hängt an uns, alles hängt von uns ab.
Mit Pfarrer Martin Rupprecht feierten zehn Ehepaare ihr Ehejubiläum. Die feierliche Messe wurde vom Kirchenchor musikalisch umrahmt. Im Kinderwortgottesdienst wurde das Evangelium vom Barmherzigen Vater mit Figuren nachgespielt und die Kinder überlegten sich, wer für sie ein großes Herz hat. Nach der Messe waren alle zum Pfarrcafe eingeladen.
Feiern Sie Ostern mit uns!
In unseren drei Kirchen bieten wir in der Karwoche und zu Ostern Beichtgelegenheiten, Andachten und viele Heilige Messen in verschiedenen Sprachen an. Wir geben Ihnen hier einen kurzen Überblick.
Diese Woche wollen wir in den Blick nehmen, wie wir innerlich frei werden und neu zu einer tiefen Freude finden, wenn wir unseren Ärger über erlebtes Unrecht loslassen und vergeben können.
Ein wichtiger Schritt zu mehr Freude im Leben ist es, die Dankbarkeit zu kultivieren.
Dankbarkeit ist die Anerkennung all dessen, was uns unser Leben ermöglicht und dazu beiträgt, dass wir den gegenwärtigen Moment erleben dürfen. Die Dankbarkeit gilt als die Schwester der Freude. Wenn ich sehe, was ich alles unverdienterweise geschenkt bekommen habe, erfüllt mich das mit Freude. Ich schaue also nicht auf das, was mir fehlt, sondern auf die Fülle, die ich habe.
Liebe Freund*innen, Interessierte und Unterstützer*innen unserer Theatergruppe Bunterlei!
Derzeit sind die Proben voll im Gange. Unser Ensemble ist wie immer gleichermaßen mit Ernst und Spaß bei der Sache und freut sich schon sehr auf den Auftritt.
Auch diesmal wird es wieder vier Vorstellungen geben:
Wir werden Euch wieder nicht nur mit kulturellen, sondern auch mit kulinarischen Leckerbissen und erfrischenden Getränken verwöhnen.
Die Karten sind in der Kanzlei Schönbrunn-Vorpark via E-Mail oder telefonisch (0676 9183008) erhältlich. Wir ersuchen um eine Spende von 20 Euro. Der Reinerlös kommt wie immer der Pfarre und der Pfarrcaritas zugute. Die Spenden für die an der Abendkassa hinterlegten Karten bitte vorher überweisen.
Bankverbindung: röm.-kath. Pfarre Hildegard Burjan, AT23 2011 1000 0690 5277, Verwendungszweck: SV Theaterspende/Name/Datum Veranstaltung.
Bitte macht fleißig Werbung für uns! Wir freuen uns auf unterhaltsame und lustige Abende mit Euch und allen, die ihr mitbringen werdet!
Am letzten Sonntag feierte Herr Delegat Nikolaus Krasa eine Familienmesse zum Aktionstag Familienfasttag mit uns. In seiner Predigt nahm er Bezug auf die erste Lesung aus dem Buch Genesis und den darin beschriebenen Bund, den Gott mit seinem Volk schließt. Er wandte sich dabei insbesondere an die Kinder und führte sehr anschaulich zur Botschaft dieses besonderen Textes hin. Die Kinder zeigten sich beispielgebend als sehr konzentrierte Zuhörer:innen.
Der Gottesdienst wurde von unserer Instrumentalgruppe „Schönbrunn-Vorpark Philharmoniker“ (© Nikolaus Krasa) und Firmlingen mitgestaltet. Kerstin Schultes sprach in ihrem Meditationstext über Orte der Hoffnung, die uns Stütze geben können.
Im Anschluss an die Messe wurden im erweiterten Pfarrcafé wunderbare Suppen für den kfb-Aktionstag aufgetischt. Impulse zum Thema „Nachhaltig mobil in unserem Alltag“ gab Thomas Bogner. Auch für Kinder war wieder ein Zeichnen- und Bastelprogramm vorbereitet.
Ein herzlicher Dank der Eine-Welt-Gruppe an alle Köchinnen, die eine Suppe gespendet haben, und an die vielen, die mitgewirkt haben, sowie allen Spender:innen zum Aktionstag!
Der Betrag von insgesamt 575 Euro kommt dem Partner:innen der Katholischen Frauenbewegung in Sercoldes in Kolumbien zugute. Damit werden heuer unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Klimagerechtigkeit“ Frauen unterstützt, die sich unter anderem für den Schutz der Wälder vor Abholzung durch Erdölförderfirmen einsetzen.
Im Rahmen eines Familiengottesdienstes am 2. Fastensonntag (16.03.2025) wandte sich Delegat Dr. Nikolaus Krasa in seiner Predigt vorrangig an die Kinder. Er ging dabei auf die 1. Lesung aus dem Buch Genesis (15,5 -12.17-18) ein, in der von der Zusage Gottes an Abraham berichtet wird.
Wer ist Abra(ha)m? Alter Mann, keine Kinder, kein Zuhause. Erinnerung an den Beginn des Credo vom vergangenen Sonntag: Ein heimatloser, eigentlich dem Untergang geweihter Aramäer war mein Vater.
Was verspricht Gott dem Abraham? Nachkommen und Kinder (übrigens nicht zum ersten Mal).
Und dann passiert ein seltsames Ritual: Er teilt Tiere und legt die beiden Hälften auf den Boden.
Worum geht es dabei? Es ist ein altes Bundesritual. Zwei, die einen Bund miteinander schließen, töten Tiere, gehen zwischen den Tierhälften durch, und das Zeichen bedeutet: Wenn ich mich nicht an den Bund halte, soll es mir gehen wie den Tieren, dann bin ich tot. Oder positiv formuliert: Ich stehe mit meinem Leben für den Bund ein. Es ist mir – wie wir ja auch sagen – todernst damit.
Wie geht unsere Geschichte weiter? Geht Abraham zwischen den geteilten Tierhälften durch? Nein, aber ein rauchender Ofen und ein Feuer, das ist wohl ein Bild für Gott. Also: Gott comitted sich, steht mit seinem Leben für das ein, was er dem Abraham verspricht. Eine Zukunft, ein Leben mit Sinn, ein Leben in Fülle.
Darum geht es in der Fastenzeit. Gott steht mit seinem Leben dafür ein, dass dein Leben Zukunft, Sinn hat. In Jesus geht er dafür ans Kreuz und in den Tod. Dem nachzuspüren in unserem Leben wäre der Sinn dieser Fastenzeit… dem Gott, der sagt: ‚Gib dem Baum noch eine Chance.‘, dem Gott, der dem verlorenen Sohn entgegenläuft und ihn umarmt, dem Gott, der zur Ehebrecherin sagt: ‚Auch ich verurteile Dich nicht…‘
Ein kurzer Nachsatz. Ein tiefer Schlaf fällt auf Abraham, sagt die Lesung; das ist dasselbe Wort, das am Beginn der Genesis für die Erschaffung Evas aus der Rippe des Adam verwendet wird. Die Erfahrung, dass Gott für dich in den Tod geht, verwandelt das Leben Abrahams, verwandelt dein Leben in der Taufe und danach.
Wie kann ich eine tiefere Freude erleben? So wie wir die Welt sehen, erleben wir sie auch. Wenn wir unsere Perspektive verändern, erfahren wir die Welt auch anders. Betrachte ich ein angsteinflößendes Ereignis z.B. mit zeitlicher oder räumlicher Distanz, hat es oft seinen Schrecken verloren.
Einfach Zuhören in der Wärmestube
Dank des erneut regen Einsatzes fleißiger Hände in unserer Wärmestube am vergangenen Sonntag war es diesmal für einige MitarbeiterInnen möglich, sich für Gespräche und fürs Zuhören Zeit zu nehmen. Das Zuhören zeigt sich mindestens so wichtig wie die Ausgabe von Essen und Trinken, auch wenn dabei zum Teil viel Geduld abverlangt wird. Erfreulicherweise sind die Deutschkenntnisse einiger BesucherInnen aus der Ukraine mittlerweile auf einem Stand, welcher eine einfache Verständigung ermöglicht.
Ein herzliches Dankeschön allen, die zum guten Gelingen der vier Wärmestuben-Terminen in unserer Pfarrgemeinde beigetragen haben!
Die Pfarrcaritas der Erzdiözese Wien lädt am 20. Mai 2025 um 17.30 Uhr zu einem Wärmestuben-Dankesfest ins Restaurant INIGO, Bäckerstraße 18, 1010 Wien, ein.
Georg Fuchs