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(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

Einleitung und Eröffnung

Manche von uns feiern auch heute in ihren Wohnungen. Doch mit den unsichtbaren Fäden des Gebetes sind wir auch von zu Hause aus verbunden mit so vielen:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit jenen, die sich in der Kirche treffen,
  • heute besonders mit den Kindern, die gleich am Anfang der Ferien auf Jungscharlager fahren
  • mit allen die sich nach Frieden sehnen
  • mit den vielen, vielen Christinnen und Christen,
    welche weltweit ihren Glauben leben und feiern.
  • und mit allen, die schon die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind.

So wollen wir auch an diesem 14. Sonntag im Jahreskreis in Seinem Namen Gottes beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Um uns auf die heutige Feier einzustimmen, beginnen wir mit dem Lied: Eines Tages kam einer

Besinnung

Damit wir mit freiem Herzen feiern, ganz da sein und durchatmen können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt:
Was hat mich heute gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo habe ich zu Frieden beigetragen? Wo zu Unfrieden?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von seiner Liebe trennt,
er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet
Gott.
Du suchst Menschen, die von dir sprechen
und der Welt deine gute Botschaft weitersagen.
Hilf uns,
Trägheit und Menschenfurcht zu überwinden
und deine Zeugen zu werden -
mit unserem ganzen Leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Lesung aus dem Buch der Jesaja (Jes 66, 10-14c)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Lukas (Lk 10, 1-9)

Predigtgedanke

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen für meine momentane Situation?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen Ihnen auch diese Fragen:

  • Wo merke ich mehr Frieden? Was empfinde ich als heilsam?
  • Wo trage ich zu Frieden und Heilung bei?
  • Was hindert mich daran?

Fürbittgebet

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Heute können wir auch besonders für Menschen bitten, sich nach Frieden sehnen. Für alle die mittelbar oder unmittelbar durch Kriege betroffen sind. Bitten Sie einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel …

Friedensgruß

Als Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern erschienen ist, hat er gesagt: "Der Friede sei mit euch." - Von ihm strömt Kraft und Frieden aus, wo man ihm mit Vertrauen Raum gibt, wirkt er. Seinen Frieden und tiefe Versöhnung schenkt er heute auch uns. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es in Gedanken allen, mit denen wir uns verbunden fühlen oder mit denen Versöhnung noch aussteht.

Segen

Am Schluss Ihrer Feier können Sie einen Segenswunsch von Johann Pock sprechen. (im Original wäre es in der "euch"-Form)

Der Ewige,
der zerbrechliche Hoffnungen in seiner Hand bewahrt,
segne uns -

Der Barmherzige,
der verletzte Lebensgeschichten in seinem Herzen sammelt,
bewahre uns –

Der Treue,
der mutige Träume mit seinen Augen aufhebt,
behüte uns –

mit den Menschen, die ihr liebt und die euch brauchen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Als Schlusslied singen wir verbunden mit den Kindern, die auf Lager fahren:
Es ist schön solche Freunde zu haben

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