(Vorschlag: Bereiten Sie sich einen schönen Feierplatz: z.B. ein Tischtuch, eine Kerze auf einem feuersicheren Untergrund, Blumen, die Bibel)

Die Texte der Lesungen finden Sie hier.

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Einleitung und Eröffnung

Manche von uns feiern auch heute in ihren Wohnungen. Doch mit den unsichtbaren Fäden des Gebetes sind wir auch von zu Hause aus verbunden mit so vielen:

  • mit den anderen Menschen aus unserer Gemeinde, die das auch tun,
  • mit jenen, die sich vor der Kirche zur Feldmesse treffen,
  • mit den vielen, vielen Christinnen und Christen,
    die heute feiern, dass sich uns Jesus schenkt, und wirklich bei uns ist,
  • und mit allen, die schon die schon in die Wirklichkeit Gottes vorausgegangen sind, wo mit den Worten der heutigen Lesung "die Berufenen das verheißene ewige Erbe" erlangen.

So dürfen wir in Seinem Namen Gottes beginnen:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Um uns auf die heutige Feier einzustimmen, beginnen wir mit dem Lied: Als unser Herr beim letzten Mahl.

Besinnung

Damit wir vom Alltag durchschnaufen und mit freiem Herzen feiern können, halten wir Gott hin, was uns beschäftigt:
Was hat mich heute gefreut? Was hat mich traurig gestimmt oder mir Sorge bereitet?
Was hat mich geärgert? Was bereue ich, weil ich unachtsam oder lieblos war?
Wo habe ich eine Ahnung davon gehabt, dass Er bei mir ist?

[Stille, in der ich meine Gedanken ordnen und diese Woche in Gottes liebende Hände legen kann.]

Der Herr erbarme sich unser, er nehme von uns, was uns niederdrückt, was uns von Ihm und von seiner Liebe trennt, er lasse unsere Schuld nach, und führe uns einst zum ewigen Leben.

Tagesgebet

Gott,
unser Vater, dein Sohn ist für uns zur Speise geworden.
Wenn er unsere Nahrung ist,
lass uns zu der Gemeinschaft zusammenwachsen,
die glaubwürdig von deiner unermesslichen Liebe und Hingabe zu allen Menschen kündet,
und hilf uns, andere zu nähren.
Das erbitten wir durch Jesus Christus,
unseren Bruder und Herrn. – Amen.

Lesung aus dem Hebräerbrief (Hebr 9, 11–15)

Halleluja

Frohe Botschaft aus dem Evangelium nach Markus (Mk 14, 12–16.22–26)

Predigtgedanke

Lassen Sie die Worte Gottes in sich wirken und schauen Sie:
Was sagt mir Gott mit diesen Bibelstellen in dieser besonderen Zeit?
Wozu ermutigt er mich? Wozu spornt er mich an?

Vielleicht helfen Ihnen auch diese Fragen:

  • Wir feiern heute wieder diese unfassbare Liebe: Jesus schenkt sich uns; er wird unser Lebensbrot.
    Wo lasse ich mich von Jesus nähren?
  • Brot und Wein hat Jesus wohl auch als Zeichen für Alltag und Fest gewählt.
    Wo entdecke ich, dass Jesus im Alltag bei mir ist, und inwiefern macht er mein Leben zum Fest.
  • Augustinus hat formuliert: „Empfangt, was ihr seid: Leib Christi. Und werdet, was ihr empfangt: Leib Christi“ 
    Wo lasse ich mich verwandeln zu einem Teil des Leibes Christi und wo gelingt es mir, ihn mit aufzubauen?

Fürbittgebet

Die Fürbitten sind das Gebet der Gläubigen für die anderen. Da bedarf es nicht vieler Worte, denn Gott kennt uns und weiß schon zuvor worum wir bitten wollen. Sie können Fürbitten aussprechen, manchmal reicht es einfach die Namen von denen laut auszusprechen oder auf einen Zettel zu schreiben, die man Gott ans Herz legen will. Heute können wir vielleicht besonders für jene bitten, die Nahrung und Sinn für ihr Leben suchen ...  bitten Sie einfach laut oder im Stillen für sich.

Freies Gebet und Stille

Vater Unser

Wir haben unser Herz jetzt weit aufgemacht und an viele Menschen gedacht. Wir wünschen uns sehr, dass es ihnen allen gut geht. Wir sind mit ihnen allen verbunden, wenn wir beten, wie Jesus es mit seinen Freundinnen und Freunden auch getan hat: Vater unser im Himmel …

Friedensgruß

Als Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern erschienen ist, hat er gesagt: "Der Friede sei mit euch." - Von ihm strömt Frieden aus, der uns erfüllen kann, wenn wir in seiner Liebe bleiben. Diesen Frieden und diese tiefe Versöhnung schenkt er heute auch uns. Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens und schicken wir es in Gedanken allen, mit denen wir uns verbunden fühlen oder mit denen Versöhnung noch aussteht.

Segen

Am Schluss Ihrer Feier können Sie angelehnt an den Text der Ortssegnung folgende Segensbitte sprechen.

Guter Gott, heute erinnern wir uns daran,
dass dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, sein Leben für alle Menschen, für die gesamte Welt, hingegeben hat
und dass er uns immer mit seiner Liebe nahe ist.
Wir wissen ihn in unserer Mitte, besonders in der Eucharistie, dem Brot des Lebens.
Wir bitten dich um deinen Segen für uns und für alle Bewohnerinnen und Bewohner unserer Gemeinde und unseres Stadtteiles,
besonders für die Kranken, dass Du sie stärkst,
für die Verzagten, dass Du ihnen Hoffnung gibst
und für alle, die sich allein gelassen fühlen.
Segne uns bei unserem Bemühen, miteinander Frieden zu halten.
Segne uns und unsere Lieben,
segne diesen Ort und alle, die hier wohnen,
die Früchte der Erde und die Werke unserer Hände.
So segne uns, du, Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Schlusslied: Herr, du bist mein Leben

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